Einbeinstand als praktikable Hirnscreening-Methode

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger; Foto: fotolia, delkoo

Schlechte Balance ist ein Zeichen für fokale Insulte, erhöhtes Apoplexrisiko und kognitive Einschränkungen. Aufgrund seiner Einfachheit taugt der Test auch für den Notfall.

In einer Studie mit 841 Frauen und 546 Männern im mittleren Alter von 67 Jahren prüfte man, wie lange sie freihändig und mit offenen Augen auf einem Bein stehen konnten. Um potenzielle Insulte im Gehirn zu eruieren, erfolgte ein MRT des Schädels. Patienten, denen der Einbeinstand nicht oder kürzer als 20 Sekunden gelang, wiesen häufiger kleine asymptomatische Hirninfarkte oder -blutungen auf.

So hatten 16 % der Teilnehmer mit einer und 35 % der Teilnehmer mit mehr als zwei lakunären Infarkten Probleme mit dem Gleichgewicht. Bei den Patienten mit einer Mikroblutung konnten 15 % und bei mehreren Einblutungen 30 % keine 20 Sekunden auf einem Bein stehen. Die Standinstabilität war häufiger bei...

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