Einfach kalte Finger oder Warnung vor Autoimmun?

Autor: Anja Wülker, Foto: pitopia

Das Raynaud-Phänomen ist meißt harmlos, kann aber auch erstes Anzeichen einer Autoimmunerkrankung sein. Wie Sie zwischen kalten Fingern und Lupus unterscheiden.

Das sogenannte „Trikolore-Phänomen“ ist typisch für eine Raynaud-Attacke, bei der sich die Finger aufgrund von Gefäßspasmen in drei Phasen verfärben. Auslöser sind Kälte oder emotionaler Stress und manchmal liegt dem Phänomen auch eine andere Erkrankung zugrunde.

Anfallsartig auftretende, schmerzhafte, reversible Vasospasmen der Akren, vor allem der Finger, bilden die typischen die Kennzeichen des Raynaud-Syndroms, schreiben Mona Ahrazoglu und Kollegen von der Universitäts-Hautklinik Köln. Häufig läuft die Erkrankung in folgenden drei Phasen ab:

  • Zunächst Weißfärbung durch Vasokonstriktion,
  • dann Blaufärbung durch Zyanose,
  • schließlich Rötung durch reaktive Hyperämie.


Ausgelöst werden die...

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