Einspruch rettet Geld!

Autor: Christina Anastassiou, Rolf Combach

„Misstrauen bringt weiter als Zutrauen“, sagt ein Sprichwort. Das sollten Ärzte beherzigen, wenn sie ihren Steuerbescheid lesen. Denn nach einer Schätzung des Bundes der Steuerzahler enthalten 25 bis 30 % aller Bescheide Fehler. Die Experten raten deshalb, den Steuerbescheid sofort zu prüfen und bei Unklarheiten zu widersprechen. Etwa zwei von drei Bescheiden werden im Sinne der Steuerpflichtigen korrigiert.

Viele Bundesbürger machen von dieser Möglichkeit Gebrauch, wie die Statistik des Bundesfinanzministeriums zeigt. Allein 2004 sind fast 4,5 Millionen Einsprüche bei den Finanzämtern eingegangen. Mal haben die Finanzbeamten Zahlen verdreht oder aber Beträge gekürzt, ohne dies zu begründen, mal kannten die Bürger die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten nicht.

Wer seinem Finanzamt Fehler nachweisen will, muss akribisch vorgehen. „Der Verbraucher sollte jede Zahl im Bescheid mit dem Pendant in seiner Kopie der Steuererklärung vergleichen“, sagt Steuerberater und Rechtsanwalt Manuel Cadmus aus Hamburg. Abweichungen müsse das Finanzamt im Dokument oder in einer Anlage erläutern. Er rät, vor allem...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.