Eitrige Tonsillitis: Warum hat Penicillin versagt?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: fotolia/Robert Przybizs

Bei der Streptokokken-Angina greifen Sie unter den Antibiotika zum Penicillin – ganz klar, das ist die erste Wahl. Doch mitunter versagt diese Therapie im praktischen Alltag.

Sie haben ein fieberndes Kind in Ihrem Sprechzimmer sitzen und diagnostizieren eine eitrige Angina. Diese Tonsillitis/Pharyngitis, die durch β-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A (Gruppe-A-Streptokokken, GAS) verursacht wurde, behandeln Sie nach allen Regeln der Kunst antibiotisch. Doch Ihre Penicillin-Therapie greift nicht, was geben Sie dann? Diese Frage stellte ein Kollege beim Infektions-Seminar im Rahmen des süddeutschen Ärztekongresses an Professor Dr. Ralf Ignatius aus Stuttgart.

Bei Streptokokken-Tonsillitis bevorzugt Oralpenicillin verabreichen

Bei Nachweis beziehungsweise hochgradigem Verdacht auf Streptokokken-Tonsillitis sollten Sie zur Therapie immer Oralpenicillin...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.