Eizellen länger leben lassen

Autor: gb

Erst die Karriere und im Vorruhestand die Kinder, so könnte die Familienplanung in den zukünftigen Generationen aussehen. Zumindest dann, wenn die Forschungsansätze zur Überwindung der Menopause und zum Erhalt gesunder Primärfollikel irgendwann einmal zu klinisch umsetzbaren Ergebnissen führen.

Noch ehe eine Frau merkt, dass sie schwanger ist, sind in einem weiblichen Embryo bereits die Eizellen angelegt, aus denen die zukünftigen Enkel hervorgehen. Im Alter von sieben Monaten verfügt ein weiblicher Embryo über den schier unerschöpflichen Vorrat von etwa sieben Millionen unreifen Eizellen. Zum Zeitpunkt der Geburt sind jedoch bereits fünf Millionen Eizellen abgestorben.

Eine "Massenvernichtung, deren Zweck wir bis heute nicht kennen", wie Dr. Robert Winston betont, der als einer der weltweit führenden Fertilitätsexperten am Imperial College in London forscht und lehrt. Über die nächsten fünf Dekaden nimmt die Zellpopulation ständig ab: Eine Reihe von definierten Schritten führt...

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