Elektrokrampftherapie löst selbst schwerste Depressionen

Autor: MW

Kaum eine andere Therapieform wird mit so viel Argwohn betrachtet wie die Elektrokrampftherapie (EKT) bei Depressionen. Völlig zu Unrecht, meinten Experten auf dem DGPPN-Kongress in Berlin.

 

Das Wissen über die EKT ist in der Bevölkerung gering, wie Straßen­umfragen gezeigt haben. Wenn sie überhaupt mit psychiatrischen Erkrankungen in Verbindung gebracht wird, gilt die EKT zumeist als völlig veraltete und extrem qualvolle Behandlungsmethode, berichtete Privatdozent Dr. Michael Grözinger aus Aachen auf dem DGPPN-Kongress in Berlin. Tatsächlich war die EKT früher eine relativ „brutale“ Methode. Ohne Narkose und Muskelrelaxation war die Anwendung extrem schmerzhaft und von Frakturen und Muskelschmerzen gefolgt. Da damals noch keine antidepressiven Medikamente zur Verfügung standen, wurden zudem oft sehr viele Behandlungen durchgeführt.

In den 50er- und 60er-Jahren wurde die EKT...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.