Elektrolyt-Störungen: Wie behandeln?

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Natrium, Kalium und Kalzium werden routinemäßig oft einfach mitbestimmt. Doch wie geht man vor, wenn Patienten tatsächlich auffällige Elektrolytwerte haben?

• Hyponatriämie (< 135 mmol/l): Extrazellulärvolumen und Urinnatrium bestimmen

Wichtig zur Eingrenzung möglicher Ursachen ist die klinische Einschätzung des Extrazellulärvolumens (EZV) und die Bestimmung des Urinnatriums. Daraus ergeben sich folgende Konstellationen.


EZV niedrig und Urinnatrium hoch
(> 20 mmol/l): In diesen Fällen liegt ein renaler Natrium- und Wasserverlust vor. Folgende Ursachen kommen in Betracht: Diuretika, Morbus Addison, Hypothyreose, interstitielle Nephritis, proximal renale tubuläre Azidose oder osmotische Diurese.


EZV erniedrigt und Urinnatrium niedrig (< 20 mmol/l): Ursache ist ein extrarenaler Natrium- und Wasserverlust, etwa durch Erbrechen, Durchfall,...

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