COPD & Typ-2-Entzündung Eosinophile: Irrweg oder Schlüssel in der COPD-Therapie?

ERS 2025 Autor: Friederike Klein

Als Dupilumab zur Therapie der COPD zugelassen wurde, waren die Hoffnungen hinsichtlich der Effektivität von Biologika in dieser Indikation groß. Als Dupilumab zur Therapie der COPD zugelassen wurde, waren die Hoffnungen hinsichtlich der Effektivität von Biologika in dieser Indikation groß. © onephoto – stock.adobe.com

Studiendaten stellen die Rolle der Eosinophilen als Biomarker bei COPD infrage. Die therapeutischen Erfolge mit Biologikawecken Zweifel, ob die Typ-2-Inflammation wirklich ein lohnendes Ziel – oder ob man sich eher auf einem asthmatischer Irrweg befindet.

Als Dupilumab zur Therapie der COPD zugelassen wurde, waren die Hoffnungen hinsichtlich der Effektivität von Biologika in dieser Indikation groß. Jedoch wurden diese Erwartungen mehr und mehr enttäuscht. Ist die Typ-2-Inflammation bei COPD doch kein gutes Therapieziel?

Die Eosinophilenzahl im Blut zeigt bei Patientinnen und Patienten mit COPD eine ähnliche Verteilung wie in der Normalbevölkerung, zitierte Dr. Carlos Cabrera Lopez von der Universitätsklinik in Las Palmas die Copenhagen General Population Study. Nur wenige haben sehr hohe Eosinophilenwerte. Allerdings sind bei COPD Werte > 340/µl mit einer Zunahme von moderaten und insbesondere schweren COPD-Exazerbationen assoziiert,…

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