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Ermittlung gegen Kollegen gefordert

Autor: det

Der Verein demokratischer Ärzte stößt ins Horn von Ulla Schmidt: Forderungen nach privatem Zusatzhonorar und Drohungen mit Praxisschließungen würfen als „Geiselnahme der Patienten“ ein trauriges Licht auf Moral und Ethik von Standesvertretern und Teilen der Kollegenschaft. Zu Recht drohe die Ministerin mit Zulassungsentzug.

In einer Presseinfo des Vereins heißt es: „Im Jahr 2007 standen für die 130 000 niedergelassenen Ärzte 22 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Verhandlungen der Ärzte im Jahr 2008 erreichten einen Honorarzuwachs in der Höhe von zusätzlich ca. 2,7 Milliarden Euro. Es gebe – während viele Menschen in wachsendem Maße ihre Arbeit verlören oder zu Dumpinglöhnen arbeiten müssten – keinen Grund zur Klage, wenn diese fast 25 Milliarden Euro sinnvoll auf alle Kassenärzte verteilt würden.

Der Verein sieht in der Behauptung von manchen Facharztverbänden, dass es zu Einkommensverlusten bis zu 40 % käme, eine „wüste Polemik“. Kalkuliert würden diese falschen Zahlen in die Diskussion geworfen, um Vorteile...

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