Erwachsene impfen legt dem Keuchhusten das Handwerk

Autor: CG

Für Erwachsene langwierig und unangenehm, für Säuglinge lebensgefährlich: Pertussis (Keuchhusten) ist in Deutschland immer noch eine verbreitete Infektionskrankheit. Die größte Gefahr für ungeimpfte Babys stellt die eigene Mutter dar.

Alle Erwachsenen impfen, lautet der Königsweg, da sind sich Experten einig. Denn selbst wer als Kind an Keuchhusten erkrankt ist, hat sich damit keinen lebenslangen Impfschutz erworben, betonte Professor Dr. Carl Heinz Wirsing von König vom Institut für Hygiene und Labormedizin, Konsiliarlabor für Bordetellen (Bakterien) des RKI am Helios-Klinikum Krefeld, auf dem Internistenkongress.

Der Infektionsschutz nach durchgemachtem Keuchhusten hält 3,5 bis 12 Jahre an. Die Wirkung der Impfstoffe bleibt fünf bis sechs Jahre erhalten. Dies erklärt, warum der Keuchhustenerreger Bordetella pertussis – trotz hoher Durchimpfungsrate bei zweijährigen Kindern (95 %) – in Deutschland nach wie vor in großem...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.