Esketamin-Nasenspray bei therapieresistenter Depression

Medizin und Markt Autor: Dr. Barbara Voll-Peters

Von der Tanzfläche in die Psychiatrie: Im Nasenspray gegen Depressionen steckt das S-Enantiomer von Ketamin. © grey – stock.adobe.com

In den USA können Ärzte ihre therapieresistenten Depressionspatienten bereits mit einem esketaminhaltigen Nasenspray behandeln. Für Europa wurde die Zulassung beantragt.

Eine Psychotherapie mit Wartezeiten von durchschnittlich 20 Wochen ist für Patienten mit schwerer Depression erst mal keine Option. Die medikamentöse Behandlung muss es richten, doch sie geht mit geringer Adhärenz und häufiger Resistenz einher. Nach dem zweiten Therapieversuch muss man immer noch mit 35 % nicht-remittierter Patienten rechnen, berichtete Privatdozent Dr. Mazda Adli, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Charité. Daher bestehe weiterhin ein hoher Bedarf an neuen Substanzen.

Als eine wirksame neue Option stellte Professor Dr. Dr. Michael Auer, Klinik und Poliklinik für Psych­iatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Dresden, den Glutamat-Rezeptormod...

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