Europäische Leitlinie zur Hypertonie – die Grenze bleibt bei 140/90

Medizin und Markt Autor: Anne Krampe-Scheidler / Tobias Stolzenberg

Therapeutische Zielwerte gesenkt, Fixdosiskombinationen für bessere Adhärenz empfohlen. © iStock/Sezeryadigar

Die europäischen Fachgesellschaften haben ihre Bluthochdruck-Leitlinien aktualisiert. An Klassifikation und Definition der Hypertonie ändert sich nichts, es gelten aber neue Zielwerte. Und der Therapiealgorithmus wurde vereinfacht.

Die aktualisierten Leitlinien von ESC* und ESH** sehen vor, die Mehrheit der Hochdruckpatienten nach wie vor erst ab einem Blutdruck von 140/90 mmHg medikamentös zu behandeln, wie Professor Dr. Reinhold Kreutz von der Berliner Charité erläuterte. Die Messung selbst wird künftig auf einer breiteren Basis stehen: Der Blutdruck soll nun nicht mehr nur in Praxen, sondern zunehmend auch ambulant über 24 Stunden und vom Patienten selbst zu Hause ermittelt werden.

Für Erwachsene mit therapiebedürftiger Hypertonie wurden neue Zielbereiche definiert, die Alter, Komorbiditäten und Verträglichkeit der Therapie stärker berücksichtigen. Erstmals gibt es auch untere Grenzwerte.

Monotherapie als...

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