Exantheme führen auf die Rheumaspur

Autor: Maria Weiß

Bei Kindern mit rheumatologischen bzw. immunologischen Erkrankungen findet man relativ häufig eine Hautbeteiligung. Und nicht selten geben gerade die charakteristischen Exantheme und Effloreszenzen den entscheidenden Hinweis für die richtige Diagnose.

Ein dreieinhalbjähriger Junge erkrankt mit einer hochentzündlichen Arthritis von Hand-, Knie- und Fußgelenken. Zusätzlich hat er intermittierendes Fieber, das von einem flüchtigen Exanthem begleitet wird. Das Exanthem liefert in diesem Fall den entscheidenden Link zur systemischen Inflammation, d.h. dem Morbus Still. Es dient damit der Abgrenzung von der juvenilen idiopathischen Arthritis, bei der nur die Gelenke betroffen sind, erklärte Privatdozent Dr. Tilmann Kallinich von der Kinderrheumatologischen Ambulanz der Charité in Berlin beim Tag der Kinderdermatologie Berlin-Brandenburg.

Den Morbus Still findet man bei etwa 6 % aller juvenilen idiopathischen Arthritiden. Seine Diagnosekriterien...

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