Experten streiten um die ASS-Primärprävention

Autor: SK

Durch die Einnahme von ASS können Patienten mit kardiovaskulärer Erkrankung größere Ereignisse an Herz und Gefäßen verhindern. So viel ist klar. Doch welche Rolle spielt der Thrombozytenaggregationshemmer in der Primärprävention?

In Schottland, wo die Inzidenz kardiovaskulärer Erkrankungen recht hoch ist, hat man fast 29 000 Personen einem Screeningtest in Sachen Gefäßerkrankung unterzogen. D.h. man bestimmte bei ihnen den Knöchel-Arm-Index (ABI), der als Indikator für das kardiovaskuläre Risiko gilt, erklärte Professor Dr. Gerry Fowkes von der University of Edinburg auf dem ESC-Kongress. 3350 Personen fielen dabei durch einen niedrigen ABI (unter 0,95), also ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko auf. Sie erhielten randomisiert im Mittel 8,2 Jahre lang entweder 100 mg/d ASS oder Placebo.

Tägliche Tablette konnte Infarkte nicht verhindern

Im ersten Behandlungsjahr erfolgten zwei Follow-up-Konsultationen, anschließend...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.