Fachärzte bleiben uneins

Autor: REI, online first

Nur einen Tag nach der Erklärung von 15 Facharztverbänden, einen neuen „Spitzenverband der Fachärzte“ zu gründen, hagelte es Kritik vom „größten Facharztverband Europas“, dem Berufsverband Deutscher Internisten.

Der BDI war nicht bei der Runde bei der KBV vertreten, obwohl sein Präsident Dr. Wolfgang Wesiack zu den Vorbereitern des von KBV-Chef Dr. Andreas Köhler angeschobenen Projekts gehörte. Der BDI, von dessen 25.000 Mitgliedern ca. 70 % Kliniker sind, kritisiert, dass ein interdisziplinärer Facharztverband „sich nicht allein auf niedergelassene Ärzte beschränken darf“. Auch die Interessen angestellter Kollegen in Praxen, Kliniken und MVZs müssten vertreten werden. Ein solcher Verband dürfe „auf keinen Fall von der Gnade der Kassenärztlichen Bundesvereinigung abhängig sein“. Der BDI befürchtet, dass künftig drei Facharzt-Verbände – der neue Spitzenverband, die Gemeinschaft fachärztlicher...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.