Fachärzte drohen mit Privatrechnungen

Autor: KS

In Bayern erfreuen sich nur die Hausärzte, die dem neuen Vertrag des Bayerischen Hausärzteverbandes mit der AOK beitreten, finanziell guter Aussichten. Alle anderen Kollegen stehen im Nebel. Die KV erlebt den größten Vertrauensverlust seit ihrem Bestehen.


Selbst ohne Arbeit am Patienten erhalten die Hausärzte im BHÄV-AOK-Vertrag ab dem 2. Quartal mehr Honorar, als ihnen die KV in Form der Regelleistungsvolumina (RLV) verheißt. Dafür beschwört BHÄV-Vorsitzender Dr. Wolfgang Hoppenthaller die Kollegen, „eine entsprechende Codierung bei den AOK-Patienten vorzunehmen“, damit die Kasse – dank höherer Zuweisungen aus dem GKV-Risikostrukturausgleich – den Vertrag auch auf Dauer bedienen kann.

Kassen: Es gibt pro Praxis 1000 Euro mehr im Monat

Ersatzkassen-Landesverbandschef Dr. Ralf Langejürgen klagt: „Kassen, die sich dem Ablasshandel des BHÄV nicht beugen, können Millionen Euro an Mitteln für die Versorgung ihrer Versicherten verloren gehen.“...

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