Fallen im Borreliose-Dschungel

Autor: CG

Die Borrelien-Diagnostik ist für viele Kollegen ein Buch mit sieben Siegeln. Erythema migrans ohne jeden Antikörper? Hoher IgM-Titer ohne Erreger? Und was sagt eigentlich der Lymphozyten-Transformationstest aus? Eine Expertin erläuterte Besonderheiten und Fallen bei der Borrelien-Fahndung.

 

Die Möglichkeiten der Borrelien-Diagnostik sind heute vielfältig. So lässt sich der Erreger mittlerweile mittels PCR direkt nachweisen, z.B. in Haut und Synovia. Für die Praxisroutine bedient man sich aber nach wie vor der Serodiagnostik, und da gibt es wichtige Dinge zu beachten.

Trotz negativem ELISA behandeln!
In den ersten Wochen der Infektion liefert die Suche nach IgM- und IgG-Serumantikörpern mit dem ELISA in 30 bis 50 % noch kein positives Ergebnis. Vertrauen Sie dann auf die Anamnese und das klinische Bild, appellierte Professor Dr. Heidelore Hofmann von der Hautklinik am Biederstein der TU München bei der 43. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. Selbst bei...

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