Fallstricke in der Zöliakie-Diagnostik

Autor: AZA

Serologie und Dünndarmbiopsie sind die beiden Eckpfeiler der Zöliakiediagnostik. Diskrepante Befundkonstellationen erfordern jedoch weiterführende diagnostische Maßnahmen.

Die Zöliakie ist eine immunologisch bedingte, lebenslang bestehende Enteropathie, die bei genetisch prädisponierten Personen durch das in unseren heimischen Getreidesorten enthaltene Klebeeiweiß Gluten ausgelöst wird. Weil betroffene Patienten lebenslang eine glutenfreie Diät einhalten müssen, ist die sichere Diagnosestellung unerlässlich, betonen Professor Dr. Jobst Henker und seine Mitarbeiter vom Universitätsklinikum Dresden in der „Zeitschrift für Gastroenterologie“. Als die beiden wichtigsten diagnostischen Parameter gelten heute der Nachweis zöliakiespezifischer Antikörper und die Zöliakie-typische Histologie in Dünndarmbiopsien des Patienten.

 In der serologischen Diagnostik besitzen...

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