Falsches Bild belastet die Betroffenen

Autor: Fabian Seyfried

Magersüchtige sehen sich oft mit der Meinung konfrontiert, sie seien selbst Schuld an ihrem Leid – und das, obwohl erbliche Faktoren ebenfalls eine Rolle spielen. Eine neue Studie aus den USA kam nun zu dem Schluss, dass dieses negative Image hauptsächlich auf schlechter Information beruht.

Magere Models als Vorbild, wenige Freunde und niedriges Selbstwertgefühl: Viele Menschen sehen darin Gründe für Magersucht. Diese soziokulturellen Argumente sind scheinbar häufig auch die Ursache für mangelndes Mitgefühl, berichten Michele A. Crisafulli und Kollegen von der University of North Carolina at Chapel Hill. In dem International Journal of Eating Disorders (2008, online first) schreiben die Forscher, dass schon eine kurze Erklärung der biologischen Hintergründe der Krankheit in deutlich größerem Verständnis für die Betroffenen resultieren.

Crisafulli und ihr Team fragten 115 Studenten zunächst nach früheren Kontakten zu magersüchtigen Personen. Dann erhielt eine Hälfte der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.