Familiäres Mittelmeerfieber keine Seltenheit mehr

Autor: Maria Weiß; Foto: thinkstock

Das familiäre Mittelmeerfieber (FMF) ist aufgrund der Migration auch bei uns endemisch geworden. Insbesondere bei jungen Patienten türkischer oder nord­afrikanischer Abstammung sollte man bei Fieberschüben in Verbindung mit Schmerzen daran denken.

Bei 90 % der Patienten manifestiert sich das FMF vor dem 20. Lebensjahr und bei mehr als der Hälfte bereits in den ersten zehn Lebensjahren. Wichtigster diagnostischer Hinweis sind wiederholte selbstlimitierende Fieberschübe bis 40 °C, die abrupt auftreten und 12 bis 72 Stunden anhalten.

Kurze und heftige Fieberschübe sind typisch

Hinzu kommen stärkste Schmerzen durch eine begleitende Polyserositis, berichtete Privatdozent Dr. Tilmann 
Kallinich von der Berliner Charité. Meist findet sich eine Peritonitis mit abdominellen Schmerzen und reduzierter Peristaltik.

Bei 50 bis 75 % der Patienten befällt die Erkrankung auch die Gelenke – meist in Form einer akuten Monoarthritis mit schmerzhafter ...

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