Frequenzkontrolle ist der Kardioversion mindestens ebenbürtig

Autor: YvZz

Wer Patienten mit Vorhofflimmern nicht zur elektrischen Kardioversion schickt, sondern statt dessen auf die medikamentöse Frequenzkontrolle mit Digitalis, Betablocker oder Calcium-Antagonist setzt, kann dies ruhigen Gewissens tun. Zwei Studien, die jetzt bei der ACC-Tagung in Altanta präsentiert wurden, belegen endlich eindeutig: Die Frequenzkontrolle ist langfristig der Rhythmuskontrolle mindestens ebenbürtig.

Ganz im Gegenteil ergaben beide Untersuchungen, die grosse US-amerikanische AFFIRM1-Studie mit über 4600 Patienten und die kleinere holländische RACE2-Studie mit mehr als 500 Patienten, sogar einen deutlichen Trend zugunsten der Frequenzkontrolle. So starben während der mittleren Beobachtungszeit von 3,5 Jahren in AFFIRM unter der Frequenzkontrolle 306 Patienten, unter Rhythmuskontrolle jedoch 356 - ein Unterschied der mit einem p-Wert von 0,58 das Signifikanzniveau nur knapp verfehlte. Auch in RACE sprachen die Ergebnisse für die medikamentöse Therapie: Der primäre Endpunkt, eine Kombination von Tod oder einem schweren kardiovaskulären Ereignis, wurde unter der Frequenzkontrolle von 17,2 %...

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