Fresslust aus der Zirbeldrüse?

Autor: CG

Wer gern nächtens den Kühlschrank plündert, hat keinen psychischen Knacks, sondern ein echt physisches Problem.

Darauf weist eine Studie norwegischer Forscher hin. Sie fanden bei betroffenen Frauen eine Störung der Achse Hypothalamus-Zirbeldrüse-Nebenniere: Nach Injektion von Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH) fielen die ACTH- und Cortisolantwort bei den "Nachtmampferinnen" deutlich schwächer aus als bei gesunden Kontrollpersonen. Dies weist auf vermehrte basale Aktivität von CRH hin, was Schlafstörungen und nächtlichen Appetit erklären könnte, so die Forscher.

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