Frühe Hormon-Therapie kann Frauen vorm Infarkt schützen

Autor: SK

Wem nutzen Hormone im Klimakterium und in der Postmenopause? Wem können sie womöglich schaden? Und wie hoch ist denn nun die Brustkrebs- und Herzinfarktgefahr wirklich? Antworten auf all diese Fragen gab der Tübinger Professor Alfred Mück bei den Mainzer Endokrinologie-Tagen.

Die WHI*-Studie sollte placebokontrolliert und randomisiert den Nutzen der Hormonersatztherapie (HRT) beweisen. Leider musste die Untersuchung 2002 abgebrochen werden. Entgegen allen Erwartungen stellte man unter der Kombination von Gestagen und Östrogen erhöhte Gefahren für Herz- und Hirninfarkt, Thrombosen und Brustkrebs fest, erinnerte Prof. Dr. Dr. Alfred Mück von der Universitätsfrauenklinik Tübingen. Inzwischen sind diese Daten und die Resultate weiterer Studien neu bewertet worden: Man sollte die Hormonersatztherapie heute differenziert anbieten, erklärte der Experte.

Was ergaben nun die Auswertungen der WHI-Studie im Einzelnen? Das absolute Risiko unter einer HRT betrug etwa einen...

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