FSME-Impfung: Engpass durch Zeckenalarm

Autor: Ulrich Abendroth

Üblicherweise läuft es so: Wer sich vor einer bestimmten Krankheit mit einer Impfung schützen will, geht zum Arzt und bekommt dort seine Spritze. Doch so reibungslos klappt es leider nicht immer: Der Impfstoff gegen die von Zecken übertragene Gehirn- und Hirnhautentzündung FSME ist vorübergehend knapp geworden...

Meldungen über Zeckenstiche und Erkrankungen an FSME, der Frühsommer-Meningoenzephalitis, im vergangenen, extrem milden Winter gingen breit durch die Medien. Hinzu kam, dass die zuständige Behörde im April 33 weitere Stadt- und Landkreise zu FSME-Risikogebieten erklärte, weil es dort Zecken gibt, die das Virus tragen (siehe Kasten). Das löste geradezu einen Ansturm auf die Arztpraxen aus – der bis heute anhält. So viele Menschen wie noch nie wollen gegen FSME geimpft werden.

Doch mit einer so großen Nachfrage konnte niemand rechnen. Auch die beiden Firmen, die den Impfstoff herstellen, wurden davon überrascht. Ihr Vorrat reicht nicht aus, um jeden Impfwilligen sofort impfen zu können. Zwar...

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