Fütter- und Esstörung - Vorschulkinder brauchen klare Regeln

Autor: Birgit Maronde

Um ihre Sprösslinge zum Essen zu bewegen, lassen viele Eltern nichts unversucht: Sie schalten den Fernseher an, packen Spiele aus, locken mit anderen Nahrungsmitteln oder setzen auf Strafe. Oft helfen aber schon die richtigen Fütterregeln.

Jedes fünfte Kleinkind isst nicht so, wie es nach Auffassung der Eltern eigentlich sollte. Dies besagt eine britische Studie, in der die Eltern von 455 zweieinhalb Jahre alten Kindern zum Essverhalten des Nachwuchses und den eigenen Reaktionen befragt wurden. Fast die Hälfte der „essgestörten“ Kinder aß nur eine eingeschränkte Zahl an Nahrungsmitteln, 39 % wollten lieber trinken als essen, 4 % nahmen ausschließlich Flüssigkeiten zu sich, 23 % aßen zu langsam und 18 % war das Essen völlig egal.

Eltern setzen bei Fütterproblemen häufig auf Strafe 

Interessant erscheinen die elterlichen Gegenstrategien, erklärte Professor Dr. Alexander von ­Gontard von der Universitätsklinik für Kinder- und...

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