Furosemid wirkt auch subkutan

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Wird die intravenöse Furosemid-Therapie bald abgelöst? Hospitalisationen könnten mit einer subkutanen Furosemid-Therapie weitgehend vermieden werden.

Droht eine Herzschwäche zu dekompensieren, landen Patienten zwecks intravenöser Furosemid-Gabe rasch im Krankenhaus. Nach neuen Studiendaten kann die subkutane Applikation des Schleifendiuretikums Hospitalisationen vermeiden.

Subkutane Furosemid-Therapie vermeidet Hospitalisation

Bei 25 Patienten mit Herzinsuffizienz und eindeutiger Flüssigkeitsüberladung testeten spanische Kardiologen die ambulante, subkutane Furosemid-Therapie. 
Per Infusionspumpe erhielten die Herzkranken – meist NYHA-Klasse III bis IV – über zwei bis fünf Tage 60–240 mg des Schleifendiuretikums unter die Haut infundiert.


Dadurch konnten im Mittel über 2 kg ausgeschwemmt werden. In mehr als 60 % der Fälle besserte...

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