Gallensteine: Welche Therapie ist nötig?

Autor: Maria Weiß; Foto: thinkstock

Keine OP bei asymptomatischen Patienten. Nach der ersten Kolik aber steigt das Rezidivrisiko. Präventiv sollte man große Gewichtsverluste vermeiden!

Wenn Gallensteine einmal „gemuckt“ haben, geben sie anschließend oft keine Ruhe mehr. Wann sollte man sich entschließen, sie zu entfernen? Wie ist es bei asymptomatischen Steinträgern? Lässt sich eine erste Kolik überhaupt verhindern? Diese Fragen diskutierte ein Experte im Vorfeld einer neuen Leitlinie.

Etwa 15 % der Menschen beherbergen Steine in ihrer Gallenblase, aber pro Jahr werden sie nur bei 1–2 % von ihnen symptomatisch. Nach erstmaliger Gallenkolik muss damit gerechnet werden, dass bei mehr als der Hälfte der Betroffenen weitere Koliken auftreten – jedes Jahr entwickeln 3–5 % Komplikationen wie Cholezystitis oder biliäre 
Hepatitis.

Gallenkolik erhöht Komplikationsrate

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