Gefährlicher Virus grassiert in Nordamerika

Autor: Manuela Arand

Nicht nur in den Tropen, auch in Nordamerika sollten Touristen auf guten Mückenschutz achten. Inzwischen wurden nämlich erste Reiseinfektionen mit West-Nil-Viren gemeldet. Die verlaufen zwar meist harmlos, aber wenn das Virus das Nervensystem befällt, resultieren oft irreversible Lähmungen. Experten bezeichnen die Infektion als „neue Polio Amerikas“.

Am 5. August 1999 wurde der erste Fall einer humanen West-Nil-Virus(WNV)-Infektion in den USA registriert, und zwar im New Yorker Stadtteil Queens. Seither hat das Virus einen Siegeszug sondergleichen angetreten: Die ganzen USA (außer Alaska), halb Kanada, die Karibik und seit letztem Jahr auch Argentinien zählen zu seinem Hoheitsgebiet. „Das Virus ist in Mittel- und Südamerika angekommen“, resümierte Tino Schwarz vom Würzburger Juliusspital beim 8. Forum Reisen und Gesundheit in Berlin.

Jedes Jahr 800.000 Infektionen

Eigentlich erscheint das West-Nil-Virus als relativ freundliches Virus: 80 Prozent der Infektionen verlaufen komplett ohne Beschwerden, die übrigen 20 Prozent manifestieren...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.