Gegen Meningokokken B impfen oder nicht?

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: fotolia - ursule

Für Menschen mit erhöhtem Krankheitsrisiko kann die Meningokokken-Impfung sinnvoll sein. Eine generelle Empfehlung der STIKO gibt es allerdings vorerst nicht.

Meningokokken-B-Erkrankungen mit ihrem Gipfel bei Säuglingen und Kleinkindern zeigen oft einen schweren Verlauf mit Meningitis und/oder Sepsis und einer Letalität von 8 %. Allerdings sind die Erkrankungszahlen in Deutschland in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während zwischen 2001 und 2005 noch 400–570 Meningokokkeninfektionen pro Jahr gemeldet wurden, waren es zwischen 2011 und 2013 im Mittel 356, 69 % davon durch Meningokokken B.


Seit Anfang 2013 gibt es einen Impfstoff gegen diese Erreger (Bexsero®), für den die STIKO allerdings schon damals keine generelle Empfehlung aussprach. Auch in einer aktualisierten Stellungnahme kommt sie zu dem gleichen Schluss. Zum einen deckt...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.