Gen-Test für die Goldmedaille

Ob ein Sprinter die Chance auf olympische Meriten hat, lässt sich offenbar an den Genen ablesen. Beginnt die sportliche Früherförderung demnächst in der Wiege?

Australische Wissenschaftler identifizierten Alpha-Aktinin-3 (ACTN3), ein strukturelles Skelettmuskelgen, das in zwei Varianten vorkommt. Die R-Variante sorgt für die Produktion von Actinin in schnellen Muskelfasern, während das X-Allel zu keiner Aktininproduktion führt.

Sprinter lieben R-Allele

Von untersuchten australischen Elitesprintern wiesen 95 % zumindest ein R-Allel auf, jeder zweite war sogar homozygot für dieses "schnelle" Gen. Die getesteten Ausdauerathleten hatten dagegen nur zu 76 % ein und zu 31 % zwei R-Allele, was in etwa der genetischen Ausstattung von 400 Kontrollpersonen aus der Bevölkerung entsprach. Mit zwei X-Allelen, die zu keiner Aktinin-Produktion führen waren...

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