Gentherapie gegen Blindheit

Autor: Md

Um bei der Retinitis pigmentosa die fortschreitende Zerstörung des Netzhaut zu stoppen, setzen Wissenschaftler auf die medikamentöse Therapie vor Ort.

Sie genmanipulierten menschliche Netzhautzellen so, dass diese fortan ziliaren neutrotrophen Faktor (CNTF) produzierten. Anschließend verpackten sie diese Zellen in eine Kapsel mit Poren und implantierten sie in das eine Auge eines Hundes mit Retinitis pigmentosa. Sieben Wochen später war der retinale Zerstörungsprozess des so behandelten Auges zum Stillstand gekommen, während im nicht-behandelten Auge die Zahl der Sehzellen um die Hälfte abgenommen hatte. Auch nach einem Jahr sind die implantierten Zellen noch aktiv, heißt es im "New Scientist".

Da Hunde und Menschen gleich große Augen haben, könnte sich die Kapseltherapie auch für Menschen mit Retinitis pigmentosa eignen. Sollen andere...

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