Genug getan für den Schlaganfallschutz?

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Experten kritisieren: Gerinnungshemmer bei Vorhofflimmern zu selten eingesetzt. © fotolia/psdesign1

Vorhofflimmern erhöht die Schlaganfall-Inzidenz. Eine orale Antikoagulation mit Warfarin oder neuen oralen Antikoagulanzien minimiert das Risiko – auch bei paroxysmalen Formen. Mit Risiko- und Blutungsscore lässt sich der Therapienutzen individuell abschätzen.

Bei rund einem Drittel der ischämischen Schlaganfälle wird Vorhofflimmern festgestellt. Die meisten dieser Ereignisse lassen sich durch orale Antikoagulanzien (OAK) verhindern – eine Option, die immer noch zu wenig bzw. zu lasch genutzt wird, schreibt ein internationales Kardiologenteam mit Blick auf die aktuelle Studienlage. Selbst wenn das Vorhofflimmern keine Symptome verursacht und nur paroxysmal auftritt, ist das Risiko schon deutlich erhöht. Begleitende Faktoren wie höheres Alter, Herzerkrankungen oder Diabetes mellitus bringen die Patienten zusätzlich in Gefahr.

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