Gerster greift Schmidt frontal an

Autor: Karl H. Brückner

Hinter verschlossen Türen ringen SPD-Gesundheitspolitiker mit dem Parteivorstand um eine Kursvorgabe für die Zeit nach der Bundestagswahl. In der Öffentlichkeit profiliert sich Florian Gerster als neuer Star der SPD-Gesundheitspolitik. Der rheinland-pfälzische Sozialminister pflegt sein Image als Radikalreformer und greift damit

 

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt frontal an.

Florian Gerster und Ulla Schmidt suchen das Gespräch mit der Ärzteschaft x96 aber getrennt: Die Ministerin antichambrierte am 15. Februar beim KBV-Länderausschuss. Hinter verschlossenen Türen habe sich Schmidt "klar zur kassenärztlichen Selbstverwaltung bekannt" und eine Übertragung des Sicherstellungsauftrags auf die Krankenkassen ausgeschlossen, stellte KBV-Chef Dr. Manfred Richter-Reichhelm "hoch erfreut" fest.

Wehklagen über Beitragssatzanstieg

Ganz anders Gerster, der die Politik der Ministerin "nur begrenzt mutig" findet, die Aufhebung der Arzneibudgets für einen Fehler hält und den Anstieg des durchschnittlichen GKV-Beitragssatzes von 13,6 auf 14 % als "katastrophal" bezeichnet. "Die...

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