Geschasster Justiziar will zur KV zurück

Autor: REI

Die KV Koblenz hat vor dem Arbeits-, Landesarbeits- und Bundesarbeitsgericht verloren: Der Rauswurf ihres Justiziars Joachim Mentzel vor zwei Jahren war unzulässig. Dieser war seiner Zeugenpflicht nachgekommen und hatte Staatsanwaltschaft und Richter auf KV-Dokumente aufmerksam gemacht,

 

die auch Ermittlungen gegen den damaligen KV-Chef Dr. Egon Walischewski wegen des Verdachts auf Meineid anstießen.

Mentzel ist sauer. Seit zwei Jahren muss er sich und seine Familie mit Erspartem und Krediten über Wasser halten, denn von der KV gibt es keinen Cent: Die Körperschaft des öffentlichen Rechts "tritt das Recht mit Füßen", meint der Jurist. Bis zum Bundesarbeitsgericht trieb die KV den Rechtsstreit mit ihrem im August 2001 fristlos rausgeworfenen Justiziar. Mit dem Ergebnis: Sie muss ihn wieder einstellen, denn für die Kündigung bestand kein Anlass.

Keine Einigung über eine Abfindung

Aber das tut sie nicht. Wie KV-Chef Dr. Michael Mann Medical Tribune sagte, sucht man weiterhin eine "einvernehmliche Lösung" - ohne Weiterbeschäftigung. Doch für ein "grüß Gott!" will sich Mentzel nicht abspeisen...

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