Geschlecht umwandeln erlaubt?

Autor: MW

Nur in der manischen Phase besteht der

 

50-Jährige auf Geschlechtsumwandlung, ansonsten ist der Wunsch nicht dringend. Wie trifft man eine Therapieentscheidung, wenn neben transsexueller Neigung eine psychiatrische Erkrankung vorliegt?

Ein 50-jähriger Mann wird auf Grund depressiver Störungen nach einer Enzephalitis aufgenommen. Er berichtet hier erstmals über seit der Kindheit bestehende transsexuelle Bestrebungen. Nach erfolgreicher medikamentöser Behandlung der Depression vertieft er das Problem aber nicht weiter.

Nach einem Jahr kommt der Patient wieder in die Klinik und besteht jetzt drängend auf einer hormonellen und operativen Behandlung, um den Wunsch nach einer weiblichen Identität zu erfüllen. Insgesamt bietet er das Bild einer manischen Phase, und operative Maßnahmen werden zu diesem Zeitpunkt abgelehnt. Nach Jahren sehen ihn die Ärzte wieder - in einer depressiven Phase. Jetzt kleidet er sich wieder maskulin...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.