Gesundheitskarte hat verheerende Sicherheitslücken

Autor: khb

Für den baden-württembergischen IT-Berater Thomas Maus tut sich hinter der elektronischen Gesundheitskarte „ein Schwindel erregender Abgrund“ auf: Das technische Datenschutzkonzept ist völlig unzureichend und das Projekt für Pflichtfunktionen wie das elektronische Rezept gar nicht erforderlich. „Sicherheitslücken“ konstatiert auch die KBV.

Auf dem 1. „Ärztetag von unten“ in Berlin hat Maus seine massiven Sicherheitsbedenken gegen das E-Card-System bekräftigt. Der EDV-Experte hatte ein servergestütztes Projekt zur elektronischen Gesundheitskarte im Auftrag eines Kunden (es war nicht der Systementwickler) in Nordrhein-Westfalen analysiert.

Schlüssel der Patienten ist Schwachpunkt
Obwohl er dafür nur vier Tage lang Zeit hatte, gelang es ihm nach eigenen Angaben, das System zu „knacken“, Arztsignaturen zu fälschen und auf Patientendaten zuzugreifen. Der erfolgreiche Einbruch in das System sei erfolgt, als hier schon mit echten Patientendaten im Rahmen eines Modellprojekts gewerkelt wurde. Maus versichert, er hätte auch die...

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