Gibt es nun die Kehrtwende?

Autor: gb

Die Protagonisten der Hormonersatztherapie (HRT) bei postmenopausalen Frauen werden aufatmen: Eine Analyse von Daten des US-amerikanischen Herzinfarktregisters hat ergeben, dass die regelmäßige Einnahme von Östrogenen das kardiale Risiko möglicherweise doch senkt - zumindest war die Überlebensrate nach dem Infarkt bei HRT-Nutzerinnen um ein Drittel höher.

Umstritten ist in Fachkreisen sowie bei Laien die Frage nach der kardioprotektiven Wirkung der östrogengestützten Hormonsupplementierung in der Postmenopause. Die jetzt in "Circulation" publizierten Daten können dazu beitragen, diese Unsicherheit zu verringern, so dass der Nutzen der HRT für Herz und Gefäße als gesichert gelten darf", meint dazu in einem Editorial des Magazins der Kardiologe Dr. Michael Mendelsohn von der Tufts Universität in Boston.

Ärzte fragen, "Radio Eriwan" antwortet

Bislang war es so, dass so bald KollegInnen oder auch Patientinnen die Frage nach dem kardioprotektiven Nutzen einer HRT stellten, die Antwort der Experten oft der eines Moderators von "Radio Eriwan" ähnelte:...

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