Gift im Schnitzel riecht man nicht

Autor: lia

Stinkende Hühnerabfälle, schmieriges Wild ... Gammelfleisch enttarnt sich meist durch Geruch und Aussehen. Heimtückischer sind Fleischprodukte, die Gifte toxinbildender Bakterien enthalten. Hier merkt man es erst bei Übelkeit und Durchfall.

Staphylokokken, enterohämorrhagische E. coli (EHEC), Bazillen und Clostridien können sich in Lebensmitteln tummeln, ohne dass man Veränderungen an Geschmack, Geruch und Konsistenz spürt. Die pathogenetisch bedeutsamsten Bakterien sind Clostridium botulinum und perfringens, Staph. ausreus, Bacillus cereus und E. coli., sie bilden ihr Toxin bereits in den Lebensmitteln.

Als weitere Übeltäter kommen Enterobakterien, Streptokokken und Milchsäurebakterien in Betracht, sie kurbeln erst nach der Infektion die Produktion von biogenen Aminen an (siehe Tabelle). Meist kommt die gesundheitsschädigende Toxinbildung allerdings nur bei hoher Keimdichte in Gang, heißt es in einer Stellungnahme des...

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