Haben DPP-4-Hemmer auch eine kardiovaskuläre Protektion?

Autor: Dr. Angelika Bischoff, Foto: thinkstock

Inkretinbasierte Therapien wie DPP-4-Hemmer stimulieren die Insulinsekretion und supprimieren die Glukagonsekretion nur bei erhöhtem Blutzucker. Deshalb weisen sie praktisch kein Hypoglykämierisiko auf. Inzwischen mehren sich auch Hinweise auf kardiovaskulär protektive Effekte.

Die Hinweise auf einen Gefäßschutz stammen bisher vorwiegend aus tier­experimentellen Untersuchungen. So konnte in einem Mausmodell gezeigt werden, dass eine dreitägige Vorbehandlung mit Sitagliptin (z.B. Januvia®) die Infarktgröße vermindert. Dieser Effekt scheint teilweise dadurch vermittelt zu werden, dass Sitagliptin die Apoptose von Myozyten hemmt, erklärte Professor Dr. Nikolaus Marx von der Uniklinik der RWTH Aachen.

Kardiovaskuläre Ereignisse durch Sitagliptin erniedrigt?

GLP-1-basierte Therapien vermindern offenbar auch die Entzündung in atherosklerotischen Plaques, die durch Anwesenheit von reichlich Makrophagen und...

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