Haben Fluorchinolone in der Gastroenterologie ausgedient?

Autor: Kathrin Strobel

Ganz schön bunt kommt Ciprofloxacin daher, wenn man es unter dem Polarisations­mikroskop betrachtet. Ganz schön bunt kommt Ciprofloxacin daher, wenn man es unter dem Polarisations­mikroskop betrachtet. © Science Photo Library/ANTONIO ROMERO

Fluorchinolone wurden über viele Jahre hinweg breit eingesetzt. Heute sieht man sie aufgrund ihres pro­blematischen Nebenwirkungsprofils und der sich verschlechternden Resistenzlage sehr viel kritischer. Ganz vom Tisch sind die ­Gyrasehemmer in der Gastroenterologie aber noch nicht.

Man sollte nochmal betonen, dass die Fluorchinolone schon tolle Antibiotika sind“ eröffnete Professor Dr. Christoph­ Lübbert­ von der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin 2 am Universitätsklinikum Leipzig seinen Vortrag. Damit bezog er sich vor allem auf das große Spektrum an Indikationen, das die Gyrasehemmer abdecken.

Doch natürlich hat jede Medaille auch eine Kehrseite: Fluorchinolone haben spezifische Nebenwirkungen, die man von anderen Antibiotika in dieser Form nicht kennt. So kommt es unter ihnen gehäuft zu Achillessehnenrupturen. Bereits bei der Zulassung war klar, dass sich die Medikamente nicht für Kinder eignen, da sie potenziell die Knorpelentwicklung beeinträchtigen. Und...

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