Hantaviren sind dieses Jahr besonders aktiv

Autor: SK

Üblicherweise gibt es im Herbst und Winter kaum Infektionen mit dem Hantavirus. Doch in den ersten Wochen dieses Jahres wurden ungewöhnlich viele Erkrankungen gemeldet. Die Experten des RKI* geben Tipps zum Schutz.

Hantaviren verbreiten sich natürlicherweise in wildlebenden Nagetieren. In Deutschland herrscht der Virustyp Puumala vor, dessen Reservoir vor allem die Rötelmaus ist. Ein schneereicher Winter fördert das Wachstum der Mauspolulationen, da geschlossene Schneedecken vor Kälte und Feinden schützen.

Tote Mäuse nur mit Handschuhen anfassen

Das Virus wird über Kot, Urin und Speichel der Tiere ausgeschieden. Durch aufwirbelnden Staub gelangt der Erreger in die menschliche Lunge. Selten stellen Nagetierbisse die Eintrittspforte dar, heißt es im „Epidemiologischen Bulletin“.

Nach zwei bis vier Wochen Inkubationszeit beginnt die Erkrankung plötzlich mit hohem Fieber, das drei bis vier Tage anhält. Die...

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