Harmloses Pfeifen oder Asthma?

Autor: CG

Auf welche Fragen kommt es in der Anamnese an? Reicht ein Hauttest, um die Allergie einzugrenzen? Muss man IgE messen oder die Kinderbronchien inhalativ provozieren? In der Asthmadiagnostik kann man sich ganz schön verzetteln. Ein Konsensusbericht internationaler Lungenexperten stellt die Aufspürstrategie nun übersichtlich dar.

Wichtig ist es, das „Wheezing“ bei einem Kind richtig zu werten, betonte Professor Dr. Ulrich Wahn von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie der Berliner Charité auf den 19. Gaißacher Tagen: „Die allermeisten pfeifenden Säuglinge werden gesunde Schulkinder; 84 % haben überhaupt keine Atemwegsprobleme mehr, nur 3 % leiden im Alter von 13 Jahren an persistentem Asthma.“ Ab wann man von handfestem Asthma reden darf, haben Experten der PRACTALL-Initiative* klar festgelegt (s. Kasten).
Die phänotypische Einteilung fragt zunächst danach, ob der kleine Patient zwischen den symptomatischen Perioden komplett fit und gesund ist. Falls ja, kommen virusinduziertes Asthma...

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