Harmloses Virus mutiert zum Killer

Autor: Stefanie Kronenberger

Innerhalb eines Jahrzehnts entwickelte sich das West-Nil-Virus von einem relativ ungefährlichen Vogelkeim zur Ursache todbringender Hirnhautentzündungen beim Menschen. Forscher glauben, nun den Grund dafür gefunden zu haben.

Der West-Nil-Virus hat eine gefährliche Karriere vom Vogelvirus zum Auslöser von menschlichen Hirnhautentzündungen durchgemacht. Schuld ist eine Mutation im Gen für das Protein Helikase, das an der Vervielfältigung des Keims beteiligt ist. Das fand das Forscherteam um Aaron C. Brault heraus, das die Studie nun im Fachmagazin Nature Genetics (2007, online first) vorstellte.

Die Wissenschaftler hatten Krähen mit einem relativ harmlosen West-Nil-Virus infiziert, das allerdings mit einer Mutation in dem Gen für Helikase ausgestattet worden war. Die Rate der Todesfälle durch die Erkrankung stieg durch diese genetische Manipulation deutlich an: Starb zuvor nur ein Viertel der Tiere, gingen mit dem...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.