Hasenpest im Braten versteckt

Autor: MW

Gut gemeinte Tierrettungsversuche, flotte Jagdgesellschaften oder auch nur der Genuss eines leckeren Bratens – die Möglichkeiten, sich mit der Hasenpest anzustecken, sind hierzulande vielfältig.

 

Francisella tularensis, der Erreger der Tularämie, ist in vielen Wirtstieren der nördlichen Hemisphäre heimisch. Dies bezeugen bereits die vielen synonymen Krankheitsbezeichnungen wie Hasenpest, Wasserrattenfänger-Krankheit oder Pferdefliegen-Fieber.

Vom Siebenschläfer in den Finger gebissen

Genauso vielfältig sind die Übertragungsmöglichkeiten, wie Professor Dr. Hermann Feldmeier vom Institut für Mikrobiologie und Hygiene der Berliner Charité exemplarisch an drei Fällen zeigt:

  • Ein 59-jähriger Physiker wollte bei einer Wanderung in der Schweiz einen auf dem Weg liegenden Siebenschläfer aufheben und wurde von dem undankbaren Tier in den Finger gebissen. Zwei Tage später erkrankte er mit hohem...

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