Hassgeräusche: Bei Misophonie hilft nur eine kognitive Verhaltenstherapie

Autor: Ulrike Viegener

Klack, klack, klack, klack ... Wenn die lauten Stöckelschuhe der Kollegin Mordgelüste hervorrufen, liegt oft auch ein Tinnitus vor. © iStock/jubaphoto

Eigenständiges Krankheitsbild oder Begleitsymptom? Seit 2003 weiß man um die Misophonie, bei der Betroffene auf bestimmte Geräusche aggressiv reagieren. 14 Jahre später bleiben jedoch noch immer Fragen offen.

Wer kennt das nicht: Wenn jemand schmatzt oder schnieft, kann einem das ziemlich auf die Nerven gehen. Das ist jedoch gar nichts im Vergleich zu dem, was Menschen mit Misophonie durchmachen. Bei ihnen lösen spezifische Geräusche und Klänge intensive emotionale Reaktionen wie Hass, Wut, Angst und Ekel aus. Nicht nur Schmatzen, Schniefen und Schlürfen können derart provozieren, auch Kugelschreiber-Klicken, Tastaturgeräusche oder klackernde Highheels.

Die Crux dabei: Es handelt sich um alltägliche Geräusche, denen man sich kaum entziehen kann. Aufgrund des hohen Leidensdrucks und großer sozialer Probleme ziehen sich Betroffene oft von Familie und Freunden zurück. Der Job leidet ebenfalls...

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