Hausärzte sollen Patienten motivieren

Autor: khb

Alle sind sich einig: Die Prävention muss gestärkt

 

werden. Aber schon beim Thema Screening schwindet der Konsens zuweilen. Was ist medizinisch sinnvoll, was darf es kosten, wo liegen Risiken? Darüber wird im Einzelfall gestritten. Bei der präventiven Koloskopie gilt der Screening-Nutzen jedoch weitgehend als gesichert.

Jährlich erkranken hier zu Lande etwa 30 000 Frauen und 27 000 Männer an Darmkrebs, rund 30 000 sterben daran. Die Koloskopie gilt als die effektivste Methode der Krebsfrüherkennung und zur Senkung der Mortalität bei vertretbaren Kosten.

Fast 800 Mio. Euro geben die Krankenkassen jährlich für die Früherkennung aus. Dr. Manfred Richter-Reichhelm hält allerdings nichts davon, Prävention primär an den Kosten zu messen. "Der wirtschaftliche Nutzen ist aus ärztlicher Sicht nicht das Ausschlaggebende, sondern der Benefit für den Patienten", unterstrich der KBV-Chef beim 8. Merckle-Symposium in Berlin zur "Zukunft der gastroenterologischen Praxis".

Qualitätssicherung wird groß geschrieben

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