HbA1c reicht für die Diabetes-Diagnose

Autor: SK

Besser als mittels Nüchternblutzucker oder Glukose-Belastungstest lässt sich der Diabetes mellitus mit dem Langzeitwert HbA1c aufspüren. Die Vorteile: Er stellt nicht nur eine Momentaufnahme dar und spiegelt das Komplikationsrisiko der Zuckerkrankheit wider.

Bisher wird die Bestimmung des HbA1c vor allem zur Therapieüberwachung bei Diabetikern eingesetzt. Jetzt soll dieser Laborparameter auch als Diagnoseinstrument gelten und Nüchternblutzucker und oralen Glukose-Toleranztest (oGTT) ablösen. Ein Expertenkomitee aus Mitgliedern europäischer und amerikanischer Fachgesellschaften* hat eine entsprechende Empfehlung zur Diabetesdiagnostik herausgegeben.

Die Gefahren des Typ-2-Diabetes gehen weniger von akut erhöhten Blutzuckerspiegeln aus als vielmehr von den Komplikationen unter chronisch erhöhter Glukose. Daher sollte diese auch die Grundlage für die Diagnose Diabetes darstellen, postulierten die Experten auf dem amerikanischen Diabeteskongress.

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