Heftige Lokalreaktion nach Imiquimod-Anwendung

Autor: Maria Weiß

Mit 3,75%iger Imiquimod-Creme behandelte ein Patient sein Ekzem auf der Stirn. © fotolia/Ilia

Imiquimod gilt als gängige Therapie bei aktinischer Keratose. Manchmal fällt die ausgelöste Hautreaktion jedoch stärker aus als erwünscht.

Mit 3,75%iger Imiquimod-Creme behandelte ein 61-Jähriger seine aktinische Keratose auf der Stirn. Die entstehenden Hautveränderungen wurden zunächst als erwartungsgemäße Lokalreaktion gewertet. Als das Ekzem jedoch immer schlimmer wurde, setzten die behandelnden Ärzte die Therapie nach neun Tagen ab. Als sich der Patient in der Abteilung für Dermatologie an der Universitätsklinik Frankfurt vorstellte, wies er ein ausgeprägtes Ekzem mit einer geschwollenen Stirn auf, das mit brennenden Dysästhesien und optischer Beeinträchtigung einherging.

Gülcin Mengi setzte auf eine antientzündliche Lokaltherapie mit 2 % Fusidinsäure und 0,1 % Betamethason-Creme zwei Mal täglich. Nach zwei Tagen...

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