Herzballon schlägt aufs Gehirn

Autor: Rd

Patienten über 72 Jahre, nichtinsulinpflichtige Diabetiker und solche mit erniedrigter linksventrikulärer Ejektionsfraktion haben ein erhöhtes Risiko, nach einem perkutanen Koronareingriff einen Apoplex zu erleiden.

Das ergab die retrospektive Analyse aller 9662 Patienten, die sich zwischen 1990 und 1999 im Washington Hospital Center einem solchen Koronareingriff unterzogen.

Insgesamt 43 (0,38 %) der Therapierten erlitten einen Schlaganfall - Frauen 2,5 mal häufiger, heißt es in "Circulation". Als weitere Risikofaktoren erwiesen sich eine fortgeschrittene Artherosklerose, die Entnahme eines Gefäßinterponates aus der V. saphena und intraoperative Komplikationen wie Dissektion oder Gefäßverschluss bzw. die Notwendigkeit, einen Ballonkatheder einzusetzen. Ein Apoplex erhöhte die Ein-Jahres-Mortalität der Patienten, eine perioperative TIA dagegen nicht.

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