Herzfehler aus dem Reagenzglas

Autor: abr

Dank den Techniken der Reproduktionsmedizin haben viele unfruchtbare Paare doch noch die Chance auf Elternglück. Allerdings ist damit ein erhöhtes Risiko auf Fehlbildungen verbunden.

 

Das hat die Auswertung einer US-Datenbank ergeben, die Fehlbildungen aus zehn Bundesstaaten sammelt. Danach ist das Risiko für Einzelkinder nach künstlicher Befruchtung deutlich erhöht. Die Gefahr für Herzfehler und Lippenspalten (mit oder ohne Gaumenbeteiligung) liegt etwa doppelt so hoch (OR 2,1 bzw. 2,4), anorektale Atresien finden sich knapp viermal so oft (OR 3,7) und Ösophagusatresien treten vier- bis fünfmal häufiger auf (OR 4,5). Bei Mehrlingsschwangerschaften ließ sich dagegen keine Assoziation zu angeborenen Organschäden nachweisen. Die Gründe für das erhöhte Missbildungsrisiko bei Einzelschwangerschaften sind unklar, dennoch sollten Paare, die eine künstliche Befruchtung planen,...

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